Vom gestreiften Krokodil, der Fahrradkrähe und dem Monster Glubschi Glub - Texte des Forderkurses "Kreatives Schreiben"

Zweimal wöchentlich trifft sich der Forderkurs Deutsch in der Frühstunde zum „Kreativen Schreiben“. Seit Beginn des Kurses sind schon viele verschiedene Texte verfasst worden. Hier ein kleiner Auszug. Viel Spaß beim Lesen!

Das gestreifte Krokodil und eine Blume

Eines Tages lag das Krokodil an seinem Lieblingsplatz neben seiner Lieblingsblume.
Auf der grünsten Wiese der Welt, sagte er immer. Und jedes mal sagte er, wie schön
sie sei! „Ja nicht? Ich bin genau mit der Sonne geboren“, antwortet die Blume.
Das Krokodil sagte: „Es ist so traurig, das wir nichts zusammen unternehmen können.
Du hast Wurzeln und herausreißen will ich dich ja auch nicht. Sonst vertrocknest du ja, weil du kein Wasser bekommst.“ Die Blume antwortet: „Aber dafür bin ich immer am gleichen Platz und du musst mich nicht suchen. „Naja, das ist ja auch gut“, sagte das Krokodil. Und beide lachten laut!

Maja Erler, Kl. 4a



Die Fahrradkrähe

Die Fahrradkrähe bewacht die Fahrräder, wenn jemand sein Fahrrad wieder
aus dem Ständer nehmen will. Dann fliegt sie mit sooo viel kmh vom Dach.
Zum Beispiel bei Hannah. Sie will ihr Fahrrad aus dem Ständer nehmen.
Als sie auf ihr Fahrrad zu geht, kommt die Krähe mit sooo viel kmh vom Dach, so dass sich niemand mehr an den Ständer traut.

Annika Ebsen, Kl.3d



Der Polizist

Heute will der Polizist das Geld der Stadt zählen. Aber was, es sind nur 180€? Komisch.  „Wachen, holt sofort den Dieb. He, Wachen, wo seid ihr?“, ruft der Polizist. „Wir sind im Laden.“ „Und was macht ihr da?“ „Wir wollen uns natürlich etwas kaufen.“ „Aber wir müssen doch den Verdächtigen fangen!“ „Stimmt“, stimmen die Wachen zu, „wir kommen gleich.“ „Nein, ich verbessere euch. Ihr kommt jetzt“, sagt der Polizist. „Na gut, du musst uns aber Gummibärchen kaufen.“  Der Polizist meint: „Ja, okay, dann kommt.“ „Ja, gut, machen wir. Aber... hier ist ja  gar kein Verdächtiger? Wir müssen ihn doch fangen.“  „Ich habe keine Lust“, sagte  die eine Wache, „ich gehe weg.“ „Ich auch“, sagte die andere Wache. „Aber, aber. Ihr könnt doch nicht weggehen?!“

Clara, Kl. 2a



Das  Monster  Glubschi Glub

Glubschi Glub war in Galdi ein sehr bekanntes schreckliches Monster. Obwohl es  eigentlich  ganz  nett  ist. Nur weil es so schrecklich aussieht. Es sitzt den ganzen  Tag  alleine  und brummelt  vor  sich  hin. Aber eines Tages kam ein kleines Mädchen namens Lea. Sie wollte mal gucken, wie es in so einer Monsterhöhle
aussieht. „Bä . Sieht  das  hier  ekelig aus!“, sagte  Lea.
Da  hörte  sie  ganz  laute  Schritte. Lea  dachte: „Oh  nein, das  Monster.“
Aber da war es schon zu spät. Das Monster Glubschi  Glub  trat in die
Höhle. Es  schrie, müsste man sagen, Lea an. Es  schrie: ,,Was  machst  du  in
meiner  Höhle?“ Lea  zitterte  zurück: ,,Ich   wollte  dir  mal  hallo sagen,
du  bist  ja  immer so alleine, da  habe ich...“ Weiter  kam  sie  nicht.
„Ist  das  dein   Ernst?'',  fragte  Glubschi  Glub .
„Ja!“,  antwortete  Lea. Glubschi  Glub tanzte  umher.  ,,Juhu´´,  jetzt  habe  ich
eine  Freundin.  So  wurden  sie  ganz  dicke Freunde.

Emelie  Fieseler, Kl. 3c



Das Pferd und der Hund

Das Pferd wohnte auf einem Bauernhof. Aber es war Tag und Nacht auf einer Koppel und es hieß Wirbelwind. Es hatte auch einen Freund. Wirbelwind hatte kein Pferd als Freund, sondern einen Hund. Er hieß Jerry. Jerry und Wirbelwind waren beste Freunde. Sie spielten sehr oft auf der Wiese. Auf einmal kam ein Auto . Da kam auch schon Bauer Brun und ein dicker Mann namens Heu. „Ah, hallo Heu, du kannst Wirbelwind haben.“ „Okay, fangen wir ihn ein.“ „Ja, komm.“ Aber sie schafften es nicht.

Finja L., Kl. 2a



Der Glückspilz

Ein Krokodil lebte am Fluss. Es war fast immer Sonne. Es war zwar nicht mehr so beweglich, hatte aber trotzdem viel Spaß im Leben. Eines Tages drohte ein Gewitter und das Krokodil musste schnell weg. Weil wenn es regnet, regnet es manchmal sogar eine Woche lang. Es beeilte sich, aber das Gewitter war schneller. Es kroch, kroch, und kroch, dann war es vom Gewitter weg. Es ahnte aber, dass das Gewitter bald wieder kommt, also suchte es eine Höhle. Aber es fand keine Höhle. Plötzlich sah es einen komischen Pilz. Das Gewitter war längst da. Das Krokodil drückte auf den Pilz und „Boom“! Das Krokodil guckte nach hinten. „Eine Höhle!“, dachte das Krokodil froh.
Es kroch hinein. „1834 Krokodile“, stand auf der Tafel. Am Schalter sagte das Krokodil: „Zimmer 423 oben, neben dem Schwimmweltmeister in Zimmer 422 und Krokodil- Box-Weltmeister in Zimmer 424. Du bist ein echter Glückspilz.“ Das Zimmer war sehr groß. Das Krokodil hatte alle Gardinen geschlossen. Das Gewitter dauerte eine Woche lang, dann war es vorbei. Das Krokodil ging raus und drückte auf den Pilz. Die Höhle ging weg und das Krokodil war sehr froh und lebte toll weiter.

Mike Welzel, Kl. 4a



Im Zoo

Familie Fröhlich wollte in den Zoo gehen. Als sie in dem Zoo waren, gingen sie zuerst zu den Affen. Dann gingen sie zu den Bären. Jetzt sahen sie einen Bach. Darin waren Fischotter. Der Bach umkreiste eine kleine Insel. Auf der Insel waren viele Steine und Pflanzen. Außerdem waren dort zwei Äpfel und ein Baumstamm. Auf dem Gelände saß eine Taube. Der Vater sagte: „Das muss ein schönes zu Hause für die Fischotter sein.“ Sie gingen weiter und trafen auf eine Pferdewiese. Auf der Wiese waren zwei Rappen, die beim Grasen waren. Familie Fröhlich schaute noch eine Weile zu und ging dann weiter. Nun kamen sie zu den Papageien. Die Papageien plapperten ihnen alles nach und sie wurden schnell kaputt. Jetzt gingen sie nach Hause und ruhten sich aus.

Fynnja Hufenbach, Kl. 3b



Bibi Blocksberg

Bibis Mutter heißt Barbera. Bibis Vater heißt Bernhard.
„Guten Morgen, Bibi Schatz“, sagte Barbera. Bibi kommt runter und setzt sich an den Tisch und frühstückt. Dann geht Bibi in die Schule. Sie bekommt einen Schreck, als Spinnen und Co ihr entgegen kommen. Heute ist Halloween. Sie hext einen Drachen. Und sie setzt sich schleunigst auf in rauf.  Bibi  ist auf einmal in der Drachenwelt. Die Drachen speien mit Feuer. Sie wird fast getroffen! Aber Barbera hat sie noch gerettet.

Jessy Maack, Kl. 3d



Das Pferd und der Hund

Ich erkläre  erst einmal was  inzwischen passiert ist. Also, ein Pferd namens Ritchi,
eigentlich hieß es Rischeljö, war sehr jung und reiselustig und ist einfach ausgerissen, um die Welt zu erkunden. Doch leider lief er direkt nach Buchholz. Er durfte von keinem Menschen gesehen werden, denn sonst kommt er bestimmt in den Zoo.     Ritchi war verzweifelt. Doch plötzlich saß ein Hund neben ihm und fragte: „Warum bist du denn so traurig und verzweifelt?“ Da antwortete Ritchi: „ Ich komme nicht mehr aus dieser Stadt raus, die Menschen dürfen mich doch nicht sehen.“ Da sagte der Hund: „Das ist doch kein  Problem, wir nehmen einfach den Schutz der Nacht.“ Und so stand Ritchi am nächsten Tag wieder auf seiner Weide.
                                                                                                                                                                                                        Lea Isabel Gieseking, Kl. 4c



Der Zoo

Im Zoo gibt es sehr viele Tiere und Leo guckt ruhig zu. Doch am Löwengehege bleibt er stehen und sagte: “Oh, wie süß, Löwenbabys!“ Zwei kleine Löwenkinder toben im Gehege herum und Leo ist entzückt. Endlich kam Leo dazu sich von den Babys zu trennen und ging weiter. Nun war er an eine von Wasser umrandeten Insel gegangen, wo sechs Pinguine miteinander spielen. Da muss Leo lachen. Dann wollte Leo unbedingt zu den Bären und ging hin. Bei den Bären war viel los, weil es gerade Futter gab und die Bären ein riesigen Klumpen Fleisch gekriegt haben und nun darum kämpfen. Leo hatte deswegen ein bisschen Angst, weil es so gefährlich aussieht. Dann ging er weiter. Da sagte Leo zu seiner Mutter: „Mama, kommen noch mehr Tiere ?“ Da sagte die Mutter: „Nein, leider nicht. Der Zooausflug ist schon vorbei.“

Leonie Schreiber, Kl. 3c



Das ist kein Parkplatz

Herr Meier macht seine Runden durch die Straßen, doch alles was er sehen konnte
waren Autos, die falsch parken. Das ärgerte Herrn Meier natürlich und da sagte er
verzweifelt : „Die Parkverbotschilder bringen dann wohl auch nichts.“ Dann kam er in die nächste Straße, wo er noch drei andere Autos aufschrieb, weil sie auf Privatparkplätzen geparkt hatten. Endlich ist seine Arbeit getan und er ging nach Hause. Am nächsten Tag radelte er mit seinem Fahrrad zur Polizeiwache. Er muss dem Chef unbedingt erzählen, dass er schon wieder acht Autos aufgeschrieben hat
und sagt: „Chef, so geht das nicht weiter. Ich habe schon wieder acht Autos
aufgeschrieben die einfach falsch geparkt haben!“ Da hatte der Chef eine Idee:
„Ein paar von unseren Polizisten können sich ja hinter dem Büschen, die
an verbotenen Plätzen stehen, verstecken und wenn sich einer dorthin stellt, sucht
er entweder einen anderen  Parkplatz oder er wird angezeigt.“ Alle folgten dem Rat
und tatsächlich, es klappt. Sie sahen kein mehr der falsch parkt.

Leonie Schreiber, Kl. 3c



Das peinliche Glück

Ein Junge namens Tim ist schon ganz aufgeregt, weil er nach Hamburg zieht. Tim hat                                                                         schon alle Sachen gepackt und wartete, dass seine Mutter los fuhr. Plötzlich startete
der Motor und Tims Mutter fuhr los. Zwei Stunden später waren sie da und brachten die Sachen ins Haus. Jetzt will Tim Hamburg entdecken und neue Freunde finden. Also fuhr er mit seinem Skateboard los. Er kommt an seiner neuen Schule vorbei, an einem Kiosk, an einem Marktplatz und vielen mehr. Doch dann sah Tim ein Skaterplatz mit zwei Jungen drauf. Er rollte zu den beiden Jungen und begrüßt sie. Doch sie waren nicht begeistert und sagen: ,,Was willst du denn hier, du bist kein Mitglied und kannst nicht skaten, also verschwinde .“ Doch Tim blieb wie versteinert stehen. Dann sagte Tim: ,,Das wollen wir doch mal sehen, wer besser skateboarden kann. Wir machen ein Wettskaten. Wenn ich besser skaten kann, bin ich Mitglied bei eurem Club. Wenn ihr gewinnt, dann lass ich euch in Ruhe und verschwinde und werde euch nicht mehr belästigen.“ Das taten sie dann auch. Tim war dran. Er machte alles richtig und die Jungs staunten nicht schlecht. Dann waren die anderen beiden dran. Sie fuhren zusammen. Doch als sie schon angefangen hatten, machten sie schon Fehler. Und auf einmal rutschte dem einen Junge die Hose herunter und er war so konzentriert, dass er mit seinem Partner zusammen stieß. Pech für sie und Glück für Tim. Von dem Tag an war Tim ein Mitglied einer echt coolen Bande.

Maja Huber, Kl. 4b



Willi ist zu dünn

„Mama, ich bin zu dünn.“ „Dann musst du mehr essen.“ Er geht sofort zu dem Pommesladen und isst so viel er kann. Irgendwann ist er kugelrund. Er sagt zu Mama: „Ich glaube ich bin zu dick.“ Mama meint: „Dann musst du weniger essen.“ Er isst den ganzen Tag nichts mehr. Und am nächsten Tag isst er wieder normal und damit das immer so bleibt, macht er viel mehr Sport. „He, wollen wir ticken spielen?“ „Ja, ich bin wieder du. Tickst doch eh keinen!“ „Doch!“ Und er tickt alle. „He, wie machst du das denn? „Ich mache viel mehr Sport.“

Mary, Kl. 2c



Der Hund hieß Bello

Es war einmal ein Hund. Er hieß Bello. Bello bellte von morgens bis abends. Eines Tages hatte sein Herrchen Bello angemeckert. Dann ist Bello abgehauen. Da dachte das Herrchen: „Das wollte ich doch gar nicht so. Ich kriege von dem Frauchen Mecker und gehe Bello lieber suchen.“ Das Herrchen ging in die Stadt. Er suchte und suchte und suchte. Er überlegte: „Wo kann Bello noch sein? Vielleicht bei Frauchen?!“ Er ging zu ihr hin und da war Bello. Und alle waren glücklich und zufrieden.

Martje, Kl. 2c

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